Amman!

2010
05.14

Heute Abend sind Felix und ich endlich in Amman angekommen. Katja und Patrick beschlossen noch ein zwei Tage am Roten Meer auszuspannen und werden Samstag oder Sonntag nachkommen. Unsere Route fuehrte uns am Toten Meer vorbei, in deem wir natuerlich ein kurzes Bad nahmen. Einmal im Toten Meer rumduempeln – Check. Am tiefsten Punkt der Erde gewesen – Check. Also weiter nach Amman. Dort sind wir an die zwei Stunden lang herumgeirrt, weil wir nicht glauben konnten, dass das “City Center” so unspektakulaer ist. Nun ist zu erwaehnen, dass unsere gute Berta seit der Jordanischen Grenze ihren Keilriemen hoeren liess. In Amman fiel Felix dann der Ausfall von ABS und Bremskraftverstaerker auf. Und direkt vor einem angenehmen Hotel gab die Batterie endgueltig ihren Geist auf (fuer die Technikfreunde unter den Lesern: Wir vermuten, dass ein mechanischer Schaden – evtl Kohlen abgefahren? – zu erheblicher Reiberhoehug in der Lichtmaschine fuehrte – daher der rutschende Keilriemen – und damit zu ungenuegender Ladung der Batterie (Nach Kickstart konnten wir – natuerlich ohne Licht – gerade noch den naechsten Parkplatz anrollen)). Damit hat unsere gute Karre mit einer Laufleistung von stolzen 403914 Kilometern, fehlender Heckschuerze (die liegt in der Wueste, nachdem ich bei einer Treibsanddurchfahrung mehr Gewicht auf die Hinterachse bringen musste), ungewuchteten Vorderraedern (seit den zwei Platten im Wadi Rum kommen die Raeder bei ca 80kmh in Eigenfrequenz. Erst bei 110kmh gehts wieder) und klapprigem Schaltgestaenge eine astreine Punktlandung an ihren Bestimmungsort geschafft. Berta, wir sind stolz auf dich.

Jetzt bleibt uns immer noch die Moeglichkeit eine neue Lichtmaschine einzubauen (5er gabs genug auf der Rallye) oder wir bedienen uns direkt am Autopool der Rallye und heizen noch ein Weile mit tiefergelegten Mercedesen ohne Endtopf, einem Camaro, einem Porsche oder dem A-Team Bus durch die Gegend. Ausserdem gabs da ja noch die Pandas…

Gruesse aus Amman

Felix und Paul

Noch mehr Anekdoten

2010
05.13

Und wieder gibts ein paar zusaetzliche Geschichten zu Erlaeuterung und Erheiterung.

Wie Katja schon erwaehnte, ist die Polizei hierzulande ganz unser Freund und Helfer. Als wir in einer Ortschaft fuer einen Geldautomaten mit erhoehter Geschwindigkeit umdrehen (und dabei noch innerorts ueberholen), kommt just in diesem Moment ein Polizeiwagen entgegen. Wir fahren also mit schlechtem Gewissen rechts ran und waehrend zwei von uns schnell Geld abheben, erklaert der Polizist dem kleinlauten Patrick, wir fuehren in die falsche Richtung und sie wuerden uns nun (mit Blaulicht und Sirene) auf die Route zurueckeskortieren. Die Temperaturen kletterten waehrend der Fahrt uebrigens ueber die 40Grad-Grenze – ohne Klimaanlage dann doch ganz schoen warm, vor allem wenn die Fenster wegen waagrechtem Sandeinfall geschlossen bleiben muessen.

Die Wuestenstrecke, die das OK fuer uns ers0nnen hatte, war mit unseren Waegen eine abenteuerliche Genussfashrt. Leider kamen aber nicht alkle so flott durch die Wueste wie wir (oder die Pandas, eine Horde durchgeknallter Oesterreicher mit Winzschuesseln – siehe Felix Fotos – lustige Truppe, die alle drei Waegen heil durchgebracht haben!!) und es gab viele Treibsandopfer und den einen oder anderen Totalausfall. Da das OK aber sehr gute Verbindungen zur Jordanischen Obrigkeit hat, durchforsteten ab Einbruch der Daemmerung mehrere Beduinen und Militaers das Wuestenstueck nach Liegenbleibern, sodass niemand dazu gezwungen war in der Wueste zu campieren. Mittlerweile hatten sich aber scjhon ein paar Wagenburgen gefunden, deren Insassen beschlossen, die Wuestennacht bei Lagerfeuer und Wein zu feiern. Trotz Erschoepfung gab es nur wenige Beschwerden, meistens war von einem tollen Erlebnis die Rede.

Die letzte Sonderpruefung fand naechstentags um die Kamelrennbahn des Wadi Rum statt. Die Strecke war schnurgerade mit nur zwei Wendepunkten, dazu bretthart mit einigen schwer erkennbaren Graeben oder Schwellen durchzogen. Waren viele Fahrzeuge schon vom Vortag in Mitleidenschaft gezogen, gab dieser Haertetest einigenb weiteren Fahrzeugen den Rest. Da sie ploetzlich in die Staubwolke des vorausbrausenden Teamkollegen gerieten, konnten der Fahrer Felix und Copilot Paul bei null Sicht einem enormen Schlagloch nicht rechtzeitig ausweichen und zogen sich die erwaehnte Schaltblockade zu. Ein beherzter Anschubser von Patrick behob diese Problemnatik gluecklicherweise (evtl Stein in Schaltgestaenge?).

Nachmittags ging es endlich ans lang ersehnte Meer zur noch laenger ersehnten Entspannung. Tobi und Sven mussten leider schon am gleichen Abend berufs- und baubedingt abreisen. Seit ueber zwei Tagen haengen wir also hier in einem riesigen Hotelkomplex am Meer mit vielen anderen Teams ab und erholen uns von den Strapazen der Reise. Heute haben wir einen Halbtagesausflug nach Petra gemacht um doch noch ein wenig Kulturprogramm unterbringen zu koennen. Der Tag war unglaublich warm und die Touristenmasse unangenehm gross. Auf Hoehe des Schatzhauses (Das ich als Indiana Jones Fan unbedingt sehen wollte) beschlossen wir also, die Ruinen den Japanern zu ueberlassen und kehrten zurueck ans Meer. Interessant ist uebrigens, dass viele japanische Frauen genauso vermummt herumlaufen wie arabische – nur nicht aus religioesen Gruenden, sondern aus Panik vor Krankheiten.

Morgen werden wir ein kurzes Bad im toten Meer nehmen um danach weiter nach Amman zu fahren. Dort bleiben wir dann bis zur Siegerehrung am 16ten.

Gruesse vom Roten Meer

Paul

Bildupload Felix

2010
05.13

Hallo zusammen,

ich hab mich bis jetzt ja relativ zurueckgehalten mit der grossen Bloggerei, aber heut abend dacht ich mir, jetzt lad ich doch mal ein paar Bilder hoch. Also hier einige Impressionen von Beginn bis Ende unseres kleinen Trips: